Osteoporosetherapie

Osteoporosetherapie

Kräftige Muskeln schützen schwache Knochen

 
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Die medizinische Trainingstherapie nach Dr. Alfen baut nicht nur gezielt die tiefliegende (unwillkürliche) Rückenmuskulatur auf, sondern stimuliert auch den Knochenstoffwechsel, so dass die Knochenmasse erhalten werden kann. Somit kann man Knochenfrakturen im Bereich der Wirbelsäule (wie bei der Osteoporose üblich) vorbeugen.

Zwischen Muskel- und Knochenmasse besteht wie wir heutzutage wissen ein linearen Zusammenhang (Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 11, 2004, 301).

Gesunde Frauen ab 50, die zwei Jahre lang ein Training zur Stärkung der tiefliegenden Rückenmuskulatur absolviert hatten (MTT), hatten acht Jahre danach nicht einmal halb so viele Wirbelfrakturen wie Frauen ohne ein solches Training (Bone 30, 2002, 836).

Der Unterschied war dadurch zu erklären, daß die trainierten Frauen im Gegensatz zu den untrainierten ihre Knochenmasse durch die MTT erhalten konnten und damit das Auftreten einer Osteoporoseerkrankung verhindert wurde.

Die Erkrankung Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung. Sie ist durch eine mit dem Alter abnehmende Knochenmasse mit verminderter Knochenfestigkeit und dadurch erhöhtem Knochenbruchrisiko charakterisiert.

Sie ist eine der 10 häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland (BEST Studie 2011) mit über 6 Millionen Erkrankten (Frauen und Männer).

Die Zahl der Osteoporose Neuerkrankungen beträgt unter den über 50-jährigen in Deutschland jährlich 885000 Menschen (BEST Studie 2011).

Die Osteoporose wird auch als eine „leise“ Erkrankung beschrieben, da ihr Verlauf schleichend ist und sie oftmals erst mit einem Knochenbruch aus geringem Anlass in Erscheinung tritt. In mehr als 60% wird sie selbst nach dem ersten Knochenbruch und in über 40% noch nicht einmal nach dem 7.Bruch diagnostiziert (Best Studie 2011).

Jährlich erleiden über 300000 Menschen osteoporotische Brüche im Bereich der Hüfte und der Wirbelsäule.

Jeder Mensch über 50 Jahren kann an Osteoporose erkranken. Bei bestimmten Aspekten auch früher, wenn bestimmte Risikofaktoren vorliegen (z.B. Schwangerschaftsosteoporose).

Die wichtigsten Risiken sind: Alter (Frauen über 50 Jahre, Männer über 60 Jahre), Brüche der Wirbelsäule, Brüche nur bei einem leichten Sturz, Einnahme bestimmter Medikamente, Sturzgefährdung, bestimmte Krankheiten.

Das persönliche Risiko für eine Osteoporose und eine hierdurch bedingte Fraktur ist individuell im Voraus analysierbar und vorhersagbar.

Bitte füllen Sie nachfolgenden Osteoporose-Test aus und beantworten sie, soweit es Ihnen bekannt ist, die dem Test folgenden Fragen.