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Häufige Fragen:

Das ist richtig, deshalb versuchen wir, Operationen immer mit der medizinischen Trainingstherapie zu vermeiden. Von 100 Patienten die zu uns wegen einer fraglichen OP-Indikation kommen, operieren wir am Ende im Schnitt 8 Patienten. Insgesamt sollte die OP-Indikation sehr eng gestellt werden und nur als letzte Option und dann die endoskopische Methodik TES in Frage kommen.

Die Lumbalextensor- und Cervicalextensor- Therapiemaschinen der medizinischen Kräftigungstherapie sind speziell entwickelte  Halswirbelsäulen und Lendenwirbelsäulenmaschinen, mit denen auch Tests und Messungen der Stärke und Beweglichkeit der Rückenmuskulatur durchgeführt werden können. Die Therapie mit diesen Maschinen wird von speziell ausgebildeten Ärzten und MedX-Therapeuten durchgeführt und in den überwiegenden Fällen von privaten Krankenkassen vergütet. Eine umfangreiche wissenschaftliche Datenlage stellt die deutlich größere Wirksamkeit dieser Therapie im Vergleich zu herkömmlichen konservativen Therapien wie Krankengymnastik, Massagen, Elektrotherapie etc., dar.

Krankengymnastik, Massagen, aber auch das übliche Gerätetraining beeinflussen nur die obere Muskulatur. MedX-Maschinen beeinflussen die tiefere Muskulatur, die nicht durch normale Übungen anspannbar ist.

Das Endoskopische System zur Entfernung von Bandscheibengewebe  für außen liegende Bandscheibenvorfälle ist seit 15 Jahren gebräuchlich. Jedoch nur 4-8% aller so zu entfernender Vorfälle liegen außen. 92% aller Vorfälle liegen mittig bzw. „mediolatereal“.Das endoskopische System mit dem man diesen weit überwiegenden Teil entfernen kann hat als Zugangsweg das natürlich vorhandene Nervenloch. Deshalb heißt die Methode auch transforaminale (durch das Nervenloch führende) Endoskopie. Diese Endoskopie wird seit 2002 mit dem Tessys®-Instrumentarium durchgeführt und weltweit nur in wenigen Zentren angewandt.In nächster Zukunft wird sich diese OP Technik, ähnlich wie die der Kniearthroskopie,  gegen das offene Verfahren auf Grund der großen Vorteile durchsetzen.

Die offenen Operationen der Bandscheibe, die heute Standard sind, haben in der Tat immer kleinere Zugangswege, jedoch muß im Unterschied zu der endoskopischen Operation trotzdem Knochenstruktur und Muskelgewebe durchtrennt werden, um den Bandscheibenvorfall zu erreichen. Die dabei entstehende Blutung bildet  Narben. Auf jeden Fall sind diese Verfahren nicht minimal-invasiv. Die Patienten werden in der Regel 3-5 Tage stationär aufgenommen und der Heilungsprozess ist auf Grund des deutlich größeren Zugangswegs wesentlich länger. Eine größere Wunde bedingt im Gegensatz zur TES (Transforaminal Endoscopic Surgery) Methode auch größere Gefahren bei der Wundheilung.

Dieses Verfahren wurde in der Alpha-Klinik in München einer Privatklinik für Wirbelsäulenchirugie entwickelt. Ich habe diese Operationstechnik als operativer Oberarzt von dem Begründer Dr. Hoogland gelernt. Generell sollte man 50-100 Eingriffe assistieren, bevor man selbst damit beginnen kann. Die Lernkurve für diese Technik ist lang und der Schwierigkeitsgrad hoch, was aber nicht heißen soll, dass diese Technik gefährlich ist. In den richtigen Händen sind die Risiken geringer als bei offenen Eingriffen. Als Experte halte ich weltweit Workshops zum Erlernen dieser Technik vor allem in den USA.

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Praxis Dr. med. Alfen
Schürerstraße 5
97080 Würzburg

E-Mail: termin@dr-alfen.de
Telefonnummer: 0931 – 780 11 70
Fax: 0931-780 11 722

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