Herz Kreislauf Therapie

Herz Kreislauf Therapie

 

struktur_herzkreislauf
 

Ganzheitlicher Therapieansatz:
Balance zwischen Muskelkräftigung und Ausdauertraining.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Todesursache Nummer eins in den westlichen Industrienationen. Der Anteil der Medikamente zur Behandlung dieser Erkrankungen beträgt etwa ein Viertel der gesamten Arzneimittelausgaben der Krankenversicherungen.

Wir bieten unseren Patienten in Kooperation mit dem Kardiologen und Internisten Dr. med. Harald Lethen ein in Deutschland einzigartiges ganzheitliches Therapie-Konzept: Die Kombination aus fachärztlich angeleiteter Muskelkräftigung (MTT) (Dr. med. Florian Maria Alfen) und fachärztlich angeleitetem Herz-Kreislauf-Training (Dr. med. Harald Lethen).

Körperliche Betätigung und insbesondere das Ausdauertraining ist in der Regel für alle Menschen ohne Alterseinschränkungen gut.

Allerdings ist es wichtig, und zwar bei jedem Training, den individuellen Gesundheitszustand zu beachten. Patienten mit leistungslimitierenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten nicht ohne Weiteres Krafttraining betreiben.

Um hier das Risiko zu minimieren und einen optimalen Trainingserfolg zu gewährleisten, sollte vor dem Training ein ärztlicher Check up durch einen Spezialisten erfolgen.

Denn nur Muskelkraft in Kombination mit Ausdauer führen zu einer umfassenden körperlichen Fitness und damit zu einer verbesserten Lebensqualität.

 

Vorteile des Herz-Kreislauf-Trainings
im Rahmen der MTT:

Herz-Kreislauf-, Kardiotraining, Konditions- oder Ausdauertraining bezeichnen im Grunde das Gleiche und haben viele Vorteile:

 

Der Therapieablauf in einzelnen Schritten

Vor dem Training bietet die Arztpraxis Dr. med. Florian Maria Alfen – auf Wunsch – zusätzlich zu den orthopädischen Leistungen eine kardiologisch-internistische Gesundheitsprüfung an. Die Untersuchung von Herz-Kreislauf- und Gefäßsystemen wird durch den Herzspezialisten Dr. med. Harald Lethen durchgeführt.

 

struktur_herzkreislauf2

 

Der Kardio-Check im Detail:

(Alle Untersuchungen sind ohne Nebenwirkungen)

  • Das Herz: Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Herzens – also Kontraktionskraft, Wanddicke des Herzmuskels, Funktion der Herzklappen und Größe der Herzhöhlen – mittels Herzultraschall (Echokardiographie). Etwaige angeborene oder erworbene Herzfehler werden ausgeschlossen bzw. eingeschätzt.
  • Das Kreislaufsystem: Untersuchung der Blutzirkulation, Zustand des Gefäßsystems und Blutdruckregulation. Neben der sorgfältigen körperlichen Untersuchung wird ein Ruhe- und Belastungs-EKG sowie eine Blutdruck- und Sauerstoffmessung in Ruhe und Belastung durchgeführt.
  • Die Lunge: Die Funktions- und Leistungsfähigkeit der Lunge wird überprüft und bei der Erstellung des Trainingsplans berücksichtigt. Erkrankungen (z. B. Asthma oder chronische Bronchitis) werden erkannt und beurteilt. Außerdem wird der Sauerstoffgehalt des Blutes mit einem Finger-Pulsoxymeter gemessen (ohne Blutentnahme durch eine kleine Messkappe auf dem Zeigefinger).
  • Die hirnversorgenden Arterien: An den hirnversorgenden Arterien können Gefäßverkalkungen/Arteriosklerose sehr gut beurteilt werden. Ihr Zustand erlaubt zudem Rückschlüsse auf den Zustand der übrigen Gefäße, insbesondere der Herzkranzgefäße, so dass hiermit das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko treffsicher beurteilt werden kann. Untersucht werden die hirnversorgenden Arterien mit Hilfe der sogenannten Duplexsonographie, einem speziellen Ultraschallverfahren.
  • Die Leistungsfähigkeit des Herzens unter Belastung: Direkte Funktionsprüfung der Herzarbeit unter Belastung mittles Stress-Echokardiographie. Die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels unter „Arbeitsbedingungen“ wird auf diese Weise ermittelt. Dr. med. Harald Lethen ist einer der Begründer dieses Untersuchungsverfahrens, das in besonderem Maße Auskunft über den Funktionszustand der Herzkranzgefäße und über ein mögliches Infarktrisiko gibt.
  • Allgemeiner Fitnesstest/Leistungstest: Bestimmung der allgemeinen Leistungsfähigkeit auf dem Laufband. Bei Sportlern kann ein Laktattest zur Bestimmung des Ausdauer-Leistungsniveaus (anaerobe Schwelle) durchgeführt werden. Die Sauerstoffaufnahme kann beurteilt und die maximale Leistungsfähigkeit ermittelt werden. Auch der Trainingserfolg wird so gemessen.